Entwickler gesucht!

27. Jan 2012

Wochenende!!!

Gravatar: Lars Lehners

Nachdem unser Team im letzten Jahr durch neue Mitarbeiter verstärkt wurde, gilt es nun nach innen zu wachsen und Teambuilding zu betreiben. Das gesamte Team gönnt sich daher ein gemeinsames Wochende in einem gemütlichen Ferienhaus in Dänemark. Wir verabschieden uns daher bereits jetzt ins verfrühte Wochenende und werden daher erst am Montag wieder für Sie erreichbar sein. Wir wünschen allen einen schönen Wochenausklang.

20. Jan 2012

Googles neuestes Algorithmus-Update

Gravatar: Berit Jensen
SEO: Wichtige Inhalte sollten above-the-fold dargestellt werden.
Grafik: Above-The-Fold

In seinem gestrigen Blog-Post schrieb Matt Cutts (Google-Entwickler, Head of the Webspam Team), dass das neueste Algorithmus-Update seinen Fokus auf die Bewertung der Layouts und die Menge der Inhalte von Webseiten legt.

Benutzermeinungen haben ergeben, dass es nicht gut aufgenommen wird, wenn der gesuchte Inhalt einer gefundenen Seite erst nach einigem Scrollen erreichbar ist. Webseiten deren Inhalte sich überwiegen unterhalb des direkt sichtbaren Bereichs befinden, können von dieser neuen Algorithmus-Anpassung betroffen sein. Die User Experience von Webseiten deren Inhalte überwiegend unterhalb des direkt sichtbaren Bereichs positioniert sind oder „above-the-fold“ übermäßig viele Werbe-Einblendungen positionieren, werden mit der neuen Anpassung schlechter ranken.

Auch seitens Google versteht man, dass das Platzieren von Werbung im sichtbaren Bereich ein übliches Mittel zur Refinanzierung darstellt. Negativ betroffen seien daher auch nur die Webseiten, die es mit der Masse an Werbung above-the-fold übertreiben oder es dem Benutzer erschweren den eigentlich relevanten Inhalt zu finden. Mit dem direkt sichtbaren Bereich oder dem Bereich "above-the-fold" ist der Bereich einer Webseite gemeint, der direkt ohne Scrollen zu sehen ist - üblicherweise sind dies ca. 768px Bildschirm-Höhe.

Die Anpassung soll weniger als 1% aller globalen Suchanfragen beeinflussen. Man wird also in nur einer von 100 Suchanfragen eine Umsortierung der Suchergebnisse feststellen können. Sollte man das Gefühl haben, dass die eigene Webseite von diesen Änderungen betroffen ist, rät Google zu prüfen, wie diese Webseite mit den Inhalten im oberen Webseitenbereich umgeht. Empfehlenswert sind dafür Tools zur Anzeige des sichtbaren Bereichs verschiedener Bildschirmauflösungen, um einschätzen zu können, wie die Seite unter unterschiedlichen Bedingungen wirkt.

Ändert sich das Layout einer Seite, so wird Google dies bemerken, sobald die Seite erneut gecrawled wird. Der zeitliche Abstand hierfür hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Im Durchschnitt kann man aber davon ausgehen, dass es einige Wochen dauert, bis sich eine Layout-Änderung in der Positionierung auswirken wird.

Fazit:
Auch innerhalb unserer SEO-Workshops empfehlen wir unseren Kunden den Fokus einer Webseite auf gute Benutzbarkeit und gute Inhalte zu legen. Dieses Google-Update bestätigt diese Ansicht erneut. Sie haben das Gefühl, Ihre Webseite könnte eine Optimierung des Layouts oder der Benutzerfreundlichkeit benötigen? Melden Sie sich bei uns und wir finden die für Sie optimale Lösung.

06. Jan 2012

FLOW3 - Was bringt Release 1.1?

Gravatar: Christopher Hlubek

Seit dem FLOW3 Release 1.0 haben wir viele Anfragen für interessante Projekte rund um das neue PHP-Framework bekommen. Auch unser erstes größeres FLOW3-Projekt ist seit dem Release-Datum live und läuft zuverlässig. So ein Launch zieht natürlich etwas Arbeit nach sich, so dass von uns über dieses fast historische Ereignis aus Zeitgründen noch kein Blogeintrag verfasst wurde.

Deswegen schauen wir jetzt mal ein bisschen nach vorne:

Was wird das nächste Release bringen?

Ein wirklich wichtiges Feature, welches in 1.0 zwar vorhanden, jedoch noch nicht nutzbar war, ist das Thema Lokalisierung und Internationalisierung (oder abgekürzt I18n).

Zur Ausgabe von lokalisierten Texten (zum Beispiel Meldungen bei der Validierung oder Labels in Formularen) ist es unumgänglich einen Mechanismus zur Übersetzung anzubieten. Auch die Ausgabe von Datum und Uhrzeit, Zahlen oder Währungen müssen an landesspezifische Eigenheiten angepasst werden. Eine Möglichkeit zur Definition der Sprachdateien bietet dabei der XLIFF-Standard, der mit TYPO3 4.6 auch Einzug in die bestehende Version des CMS gehalten hat. Ein TranslationProviderInterface bietet dabei Flexibilität für andere Implementierungen. Als Entwickler wird man dabei hauptsächlich mit der Klasse Translator oder dem <f:translate> View-Helper in Berührung kommen. Neben der Adressierung von Labels über einen Key (bekannt aus TYPO3) ist es nun auch möglich anhand des Originaltexts zu übersetzen.

Translations im PHP-Code:

  1. // Get label by id
  2. $label = $this->translator->translateById('update');
  3. // Get label by original label
  4. $label = $this->translator->translateByOriginalLabel('Authentication required');

Translations im Fluid-Template:

  1. <!-- Translate by id with default text for missing translation -->
  2. <f:translate key="user.unregistered">Unregistered User</f:translate>
  3. <!-- Translate by text -->
  4. <f:translate>Unregistered User</f:translate>

Der sogenannte FormatResolver bringt dabei flexible Argumente mit Umwandlung von lokalisierten Formaten ins Spiel. So können Zahlen und Datumsangaben oder auch eigene Werte flexibel in Übersetzungen umgewandelt werden:

  1. // Translate by original label with formatted argument
  2. $label = $this->translator->translateByOriginalLabel('Record {0,number} saved', NULL, array(42));
  3. // $label => "Record 42 saved"

Performance, Performance, Performance

Neben allgemeinem Feintuning und dem Feedback der ersten Anwender gibt es jedoch einen besonderen Schwerpunkt für das Release 1.1: die Performance (besonders im Production Context) und der Ressourcenverbrauch. Natürlich ist ein umfangreiches Framework wie FLOW3 immer etwas langsamer als ein genau auf einen Zweck geschriebenes und optimiertes Script, jedoch sollten dabei immer die Kosten eines Projekts gegenübergestellt werden. Spart ein Entwickler Zeit und wird die Wartung in Zukunft vereinfacht sind zusätzliche Kosten für mehr Hardware schnell eingespart. Jedoch zeigte sich in einigen Teilen des Frameworks wie z.B. dem ReflectionService erhebliches Optimierungspotenzial. Auch der Bootstrap, also die Initialisierung von FLOW3 ist mit 1.1 für Performance Optimierungen und Feintuning wesentlich flexibler geworden. Als positiver Nebeneffekt können Pakete nun über RequestHandler flexibel in den Bootstrap eingreifen und eine eigene Initialisierung vorgeben. So können nur die Teile des Frameworks geladen werden, welche für einen Request benötigt werden. Gerade für service-orientierte Applikationen bringt dies einen Vorteil.

Im Beispiel des TYPO3.Soap Package kann so z.B. ein optimierter RequestHandler benutzt werden:

  1. class Package extends BasePackage {
  2. public function boot(\TYPO3\FLOW3\Core\Bootstrap $bootstrap) {
  3. $bootstrap->registerRequestHandler(new RequestHandler($bootstrap));
  4. }
  5. }
  6.  
  7. class RequestHandler implements RequestHandlerInterface {
  8. public function handleRequest() {
  9. $sequence = $this->buildRuntimeSequence();
  10. $sequence->invoke($this->bootstrap);
  11. ...
  12. }
  13. public function buildRuntimeSequence() {
  14. $sequence = $this->bootstrap->buildEssentialsSequence();
  15. // Declare new step typo3.flow3:objectmanagement:proxyclasses to run after typo3.flow3:systemlogger
  16. $sequence->addStep(new Step('typo3.flow3:objectmanagement:proxyclasses', array('TYPO3\FLOW3\Core\Booting\Scripts', 'initializeProxyClasses')), 'typo3.flow3:systemlogger');
  17. ...
  18. }
  19. }

Wie man sieht kann ein Step in einer Bootstrap Sequence dynamisch Abhängigkeiten auflösen und eine individuelle Initialisierung implementieren.

Weitere Optimierungen:

  • FreezableBackendInterface für Caches, die ein “einfrieren” des Zustands für einen rein lesenden Zugriff unterstützen. Ermöglicht ein optimiertes Laden von Proxyklassen, denn im Production Context muss jetzt nicht mehr geprüft werden, ob ein Cache-Eintrag abgelaufen ist.
  • Optimierter ClassLoader mit einem neuen symbolischen Link Packages/.Shortcuts, welcher einen direkten Zugriff auf Packages liefert, unabhängig von Unterordnern in Packages.
  • Optimierte Initialisierung des PackageManager, die einen kompletten Scan der Paketverzeichnisse nur noch im Development Context oder beim initialen Aufruf erfordert.

Insgesamt konnte durch die vielen kleinen und einigen größeren Änderungen im Kern des Frameworks ein deutlicher Geschwindigkeitszuwachs mit reduziertem Speicherverbrauch erreicht werden. Wer also bisher an der Performance von FLOW3 zweifelte, sollte das Framework noch einmal ausgiebig testen.

Genau das hat das Core-Team nämlich auch gemacht. Mit einem neuen Paket für das Profiling können Speicherverbrauch und aufgewendete Zeit in verschiedenen Teilen des Frameworks auch durch Anwender einfach ausgewertet werden. Bisher musste dafür ein komplettes Profiling mit xhprof oder xdebug durchgeführt und vor allem ausgewertet werden. In umfangreichen Loadtests in einem realistischen Szenario hat sich der Durchsatz für eine unserer Applikation um den Faktor 2 verbessert. Durch den geringeren Ressourcenverbrauch blieb dabei die Latenz wesentlich konstanter als vor den Optimierungen.

Mehr Sicherheit

Schon mit Release 1.0 war mit PBKDF2 ein starkes Hashing von Passwörtern im Security-Framework implementiert. Jedoch hat die Implementierung in PHP einen Nachteil in der Anzahl der möglichen Hashing-Iteration. Mit einer neuen BCryptHashingStrategy (ab 1.1 der Standard) und der Unterstützung für mehrere Hashing-Strategien können in einem System unterschiedliche Hashing-Mechanismen benutzt werden. Auch zukünftige Migrationen sind so möglich.

Ausblick

Natürlich wurden noch viele andere Änderungen durchgeführt, die sicherlich im endgültigen Changelog Beachtung finden werden. Release 1.1 wird FLOW3 in Sachen Stabilität und Geschwindigkeit auf eine neue Stufe bringen und ermöglicht durch die renovierte Initialisierung mehr Flexibilität. Lokalisierung und Internationalisierung werden mit dem I18n-Framework vervollständigt, was eine der letzten Lücken im Funktionsumfang von FLOW3 schließt.

05. Dez 2011

Facebook - Soll ich mit meinem Unternehmen am Trend teilnehmen?

Gravatar: Christian Lange

Schon lange ist Facebook kein unbekannter Service mehr. Innerhalb von 5 Jahren hat sich das Social Network als absoluter Marktführer in diesem Bereich mit weltweit mehr als 650 Millionen Benutzer, von denen bereits knapp 18 Millionen aus Deutschland stammen, positioniert. Somit ist bereits jeder fünfte Deutsche auf Facebook vertreten. Dieses zieht sich durch alle Alters- und Bildungsstrukturen und ist fast geschlechtsneutral. Im Durchschnitt loggen sich 50% der Benutzer täglich ein und sind mit 130 Freunde vernetzt.

Als die ersten Internetseiten von Unternehmen genutzt wurden, waren viele noch der Meinung, dass es sich nicht lohnen würde mit seinem Unternehmen im Internet vertreten zu sein. Eine online Visitenkarte sollte bei vielen das Maximum sein. Heutzutage wird immer mehr die klassische Werbung zurückgefahren und die Chancen der neuen Medien werden genutzt. Hier bietet Facebook ein effektives Marketinginstrument, was immer stärker von Unternehmen eingesetzt wird. Für manche Unternehmen lohnt es sich vielleicht eher, für andere ggf. weniger. So kann bei Firmen die sich direkt an den Endanwender richten und zudem noch Livestyle-Produkte anbieten von einer größeren Interaktion ausgegangen werden als bei einem Unternehmen, dass ausschließlich im B2B-Bereich aktiv ist. Die Benutzer müssen Spaß an dem Produkt / der Dienstleistung haben, so dass sie gerne über dieses berichten und die Freunde ggf. sogar dadurch neidisch machen.

Aber auch für den Rest empfiehlt es sich aufgrund der doch geringen Investitionskosten und der kostenlosen Nutzung mit auf Facebook vertreten zu sein, um sich dort zusätzlich zu präsentieren. Wie groß dieser Umfang der Präsentation später ist, kann anhand des Erfolges variieren und bei Bedarf immer weiter ausgebaut werden. Auch für das Thema der Suchmaschinenoptimierung lässt sich Facebook verwenden, da Einträge über die Firma und deren Verlinkung natürlich auch von Google & Co. gerne gesehen wird.

Doch was genau kann ich auf Facebook machen und wie mein Unternehmen präsentieren?

Facebook Profilseite Scharbeutz
Startseite der Unternehmens Fanpage
Opdien TripMap App
Opodien TripMap als Facebook App

Generell kann jeder Facebook-Benutzer nicht nur sein eigenes Profil bearbeiten und pflegen, sondern auch zu verschiedenen Themen neue Seiten / Gruppen etc. erstellen. Teilweise werden diese Seiten auch automatisch durch Facebook erstellt, in dem ein Benutzer das Thema innerhalb seines Profils einträgt. Daher kann es auch gut sein, dass das eigene Unternehmen bereits auf Facebook eine eigene, ggf. automatisch erstellte Seite hat, wenn z.B. ein Mitarbeiter das Unternehmen als Arbeitgeber eingetragen hat. Um dem zuvor zu kommen und die Möglichkeit zu nutzen, das Unternehmen in einem angemessenen Rahmen zu präsentieren, sollte man rechtzeitig damit beginnen, eine Seite auf Facebook anzulegen. Durch die Autovervollständigung während der Eingabe besteht so die Möglichkeit, dass der Mitarbeiter die vorhandene Schreibweise des Unternehmens verwendet und somit die original Firmenseite automatisch aus dem Profil heraus verlinkt wird. Wichtig dabei ist, dass für ein Unternehmen wirklich immer eine eigene Seite angelegt wird und nicht einfach hierfür ein Benutzerkonto entfremdet wird. Dieses ist im Nachhinein nur schwer bis gar nicht wieder rückgängig zu machen. Die Benutzerkonten müssen immer auf reale Personen angelegt werden. Diese können dann als Administratoren für die Unternehmensseite zugewiesen werden und diese pflegen.

Das Anlegen der Unternehmensseite ist der wichtigste Schritt, den man auf Facebook als erstes machen sollte. Da man durch den von Facebook gelieferten Rahmen recht eingeschränkte Darstellungsmöglichkeiten hat, ist eine sinnvolle Nutzung des Profilbanners, wessen Ausschnitt zeitgleich auch als Icon bei der Auflistung von Einträgen / Posts angezeigt wird, von großer Bedeutung. Der Profilbanner gibt zum einen das Erscheinungsbild der Facebook-Seite und die des Unternehmens wieder und zum anderen kann er zugleich als Werbemittel genutzt werden.

Der Aufbau von weiteren, individuellen Unterseiten innerhalb des Firmenprofils bedarf dagegen schon technischen Wissens, da es sich um die Erstellung kleiner Internetseiten handelt. Auch die Erstellung von so genannten Facebook-Apps die spezielle Funktionalität und Interaktionen mit den anderen Benutzern bieten müssen zunächst konzeptionell geplant und speziell programmiert werden. Dagegen lassen sich die bereits vorhandene Funktionalität von Facebook einfach nutzen.

Auf der Pinnwand kann man Informationen mitteilen und mit den Benutzern in Kontakt treten. Es besteht dabei auch die Möglichkeit Bilder und auch Videos zu präsentieren. Um Neuigkeiten nicht immer zusätzlich auf Facebook eintragen zu müssen, besteht hier die Möglichkeit die Neuigkeiten von der eigenen Webseite z.B. über einen RSS-Feed einzubinden und automatisiert auf die Pinnwand einzutragen. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass man seine Fans nicht mit Informationen überschwemmt und dadurch belästigt. Hier ist eine Kontinuität wichtiger und das Limit von einem Post pro Tag sollte man versuchen nicht zu überschreiten.

Das Geheimnis des Erfolgs von Facebook liegt aber nicht darin, dass man Informationen präsentieren kann, sondern dass sich diese durch die Benutzer automatisch weiter an neue Interessenten verbreiten. Es gibt den sogenannten "Gefällt mir"- oder auch "Like"-Button auf Facebook, um seinem Freundeskreis signalisieren zu können, was für Interessen man hat und auf was man vielleicht beim Surfen gestoßen ist. Wird ein Eintrag hierdurch markiert, erscheint dieses automatisch im Verlauf der Freunde und es wird ggf. dort deren Interesse geweckt. Hier spielt der Vertrauensfaktor zusätzlich eine große Rolle. Wenn etwas dem eigenen Freund gefällt ist dieses eine ehrliche Bewertung. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass einem das auch interessiert und es erneut durch den "Like"-Button bestätigt. Ähnlich einem legalen Schneeballsystem verbreitet sich dabei die Information von Freundeskreis zu Freundeskreis und man kommt in den Genuss des Netzwerk-Effektes. Facebook-Benutzer können aber nicht nur einzelne Beiträge, sondern auch ganze Seiten wie z.B. Unternehmen, Gruppen etc. "liken" und werden hierdurch sogenannte Fans. Dies geschieht dadurch, dass der Benutzer den "Like"-Button auf der Facebook-Seite des Unternehmens (oder auch einen auf der Internetseite des Unternehmens extra eingebundenen Button) klickt. Als Fan erhält der Benutzer automatisch die Status-Updates in seinen Facebook-Verlauf und wird dadurch stetig auf dem Laufenden gehalten und ggf. als Multiplikator genutzt.

Zusätzlich zum "Gefällt mir" kann der Benutzer auch Einträge, Fotos, Videos etc. kommentieren und somit sein Interesse noch verdeutlichen. Natürlich können hierunter auch negative Stimmen sein, die man nicht unbedingt kontrollieren kann. Zwar gibt es die Möglichkeit bestimmte Einträge / Kommentare zu entfernen, doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass dieses eher zu einem größeren Ausbruch der Missstimmung führt, was zu einem wesentlich größeren, negativen Einfluss führen kann. Daher sollte hier lieber die Interaktion mit dem Benutzer gesucht werden. So hat man als Unternehmen z.B. auch die Möglichkeit den Beitrag erneut zu kommentieren, somit auf den Benutzer einzugehen und vielleicht sogar das Problem zu beheben. Durch eine solche engagierte Problemlösung kann das Unternehmen auch den anderen Benutzern zeigen, wie professionell man arbeitet und sich um seine Kunden kümmert. Einer negativen Meinung kann somit schnell den Wind aus den Segeln genommen werden, zumal keine komplett anonymen Kommentare abgegeben werden können und diese daher (hoffentlich) überwiegend sachlich sind.

Neben der Unternehmenspräsentation bietet Facebook noch weitere Möglichkeiten das Portal geschäftlich zu nutzen:

  • So können Veranstaltungen angelegt werden, zu denen Nutzer eingeladen werden welche darüber auch Zu- oder Absagen können. Öffentliche Veranstaltungen des Unternehmens können hierdurch über einen weiteren Kanal bekannt gemacht werden.
  • Ähnlich wie auf Google Maps können so genannte Places auf Facebook eingetragen werden. Es handelt sich dabei um Standorte an denen die Benutzer mit Mobilgeräten "einchecken" können, wenn diese direkt vor Ort sind. Hierdurch wird auch wieder der Standort in der Freundesliste verbreitet.
  • Zusätzlich gibt es die Möglichkeit als Unternehmer ortsgebundene Gutscheinaktionen zu platzieren. Jeder der auf Facebook bei dem Standort eingecheckt und dadurch kostenlose Werbung für das Unternehmen macht, kann dadurch z.B. den Kaffee einmalig zum halben Preis erhalten.
  • Noch ein interessanter Service auf Facebook sind die kostenpflichtigen Werbeanzeigen die man für sein Unternehmen schalten kann. Diese ähneln den Adwords auf Google, jedoch mit dem großen Vorteil, dass diese wesentlich zielgerichteter ausgelegt und gesteuert werden können. Die Benutzer auf Facebook sind schließlich angemeldet und durch das jeweilige hinterlegte Profil wird der Betrachter der Werbeanzeige recht transparent. So kann man die Anzeige z.B. nur für weibliche Hochschulabsolventinnen anzeigen, die nicht in einer Beziehung sind und Interesse an dem Thema Urlaub haben. Dadurch sind die Conversions bei solchen Anzeigen höher als der Durchschnitt. Des Weiteren besteht auch hier die Möglichkeit der "Like"-Funktionalität, so dass ein Benutzer zusätzlich zur Anzeige sieht, welche Freunde das zusätzlich empfehlen können.

Nach all diesen Fakten stellt sich die Frage: Kann man es sich als Unternehmen leisten nicht daran teilzunehmen?

Seit kurzem ist der Facebook-Konkurrent von Google in der Betaphase gestartet. Unter dem Namen "Google+" versucht nun Google sein Social Network zu platzieren und der Monopolstellung von Facebook kontra zu geben. Durch die große Erfahrung von Google und den bereits vorhandenen Services wie Flickr, Youtube und Adwords/Adsense sowie das scheinbar grenzenlose Kapital wird Google+ schon teilweise als das neue Facebook gesehen. Ob es wirklich soweit kommt, wird die Zukunft zeigen. Was aber klar seien dürfte ist, dass es Einfluss auf die weitere Entwicklung von Facebook haben wird. Der Marktführer bekommt einen ernstzunehmenden Konkurrenten und muss sich daher jetzt besser um seine Benutzer kümmern und auf deren Kritikpunkte eingehen, um diese nicht zu verlieren.

28. Nov 2011

Transfermarkt - networkteam verstärkt sich

Gravatar:

Transfermarkt - networkteam verstärkt sich

Anpfiff war am 01. November 2011. Seitdem besetze ich die Position des Kundenbetreuers. Frei nach Otto Rehagel spiele ich den Libero, der überall dort zu finden ist, wo Sie ihn auf Ihrem Spielfeld brauchen. 

Die hierzu nötigen Erfahrungen durfte ich während meiner Ausbildung zum Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung), als Webentwickler in einer Werbeagentur und als Supportmitarbeiter bei der Telekom sammeln.

Als Kundenbetreuer kümmere ich mich direkt um Ihre Anliegen. Ich installiere für Sie sicherheitsrelevante Updates, überwache Ihre TYPO3 Installationen mit dem Caretaker und löse Ihre Probleme zeitnah. Zudem administriere ich die von uns bereitgestellten Linux Server, auf denen Ihre TYPO3 Systeme und andere individuell an Ihre Bedürfnisse angepasste Anwendungen laufen. 

Die Arbeit in unserer TYPO3 Agentur schätze ich dank der professionellen Arbeitsweise, meiner netten Kollegen und der angenehmen Atmosphäre sehr. 

Auch nach Feierabend kommt es am agentureigenen Kickertisch zu Fußballduellen, in denen ich meine Qualitäten als Libero unter Beweis stellen kann.   

Rufen Sie mich gerne an, schreiben mir eine Mail oder sprechen vor Ort mit mir. Ich freue mich auf Sie.